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Die Zusammenarbeit mit RhySearch hat uns mit den richtigen Fachleuten in Verbindung gebracht und wertvolle Impulse geliefert.

Peter Kunkel, Neutrik AG

News

Am 29. September durften wir einen unserer geistigen Väter bei RhySearch begrüssen: Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt. Ing Günther Schuh legte mit einer Studie 2013 den Grundstein für die Gründung von RhySearch. Das Innovations- und Forschungszentrum Rheintal.

Wir freuen uns, dass sich Prof. Schuh nicht nur Zeit nahm für eine Einführung und den Gedankenaustausch über das Potenzial für eine Zusammenarbeit mit RhySearch. Voll Interesse machte er sich auch selbst ein Bild davon, wie positiv sich unser Zentrum seit seiner Gründung entwickelt hat: Er besuchte sowohl den Bereich Präzisionsfertigung mit unserem klimatisierten Feritigungslabor, als auch den Bereich Optische Beschichtungen, wo wir unter Reinraum-Bedingungen Forschungs- und Dienstleistungsprojekte umsetzen.

Prof. Schuh hält den Lehrstuhl für Produktionssystematik (PS) am Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen und ist Gründer und Vorsitzender des Verwaltungsrates des Elektro-Fahrzeugherstellers e.GO Mobile .

 

Prof. Dr. Ulrike Baumöl, die neue Rektorin unseres Kooperationspartners Universität Liechtenstein, informierte sich bei einem Besuch über unser Angebot in den Forschungsbereichen Optische Beschichtungen und Präzisionsfertigung, und unsere Netzwerk-Tätigkeit.

Wir freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit! 

 

«Wenn man dem Glück nachjagt, wird man es nicht finden.» Das sagt einer, der es wissen muss: Prof. Dr. Peter A. Gloor forscht am Center for Collective Intelligence am weltberühmten MIT (Massachusetts Institute of Technology) und hat das «Happimeter» entwickelt. Auf Einladung von RhySearch hielt er im Rahmen der Reihe «RhyTalk» bei der Hilti AG in Schaan und per Webkonferenz einen spannenden Vortrag.

Das Internet, das Betriebssystem Linux und das Online-Lexikon Wikipedia sind Beispiele für Schwarmkreativität. Angestossen von einzelnen oder einer kleinen Gruppe basieren sie auf «Collaborative Innovation Networks», sogenannten COINs, und haben sich so in Rekordzeit durch die intrinsische Zusammenarbeit von Vielen zu Grossem entwickelt.

Peter A. Gloor vergleicht das mit einem Bienenschwarm: «Eine Biene alleine stirbt, nur im Schwarm kann sie Grosses vollbringen und Erfolg haben.» Diese Kreativität von Bienen sollten auch Unternehmen nutzen, um ihre Innovationen voranzutreiben: «Erfolgreiche, innovative Firmen haben einen gut funktionierenden Schwarm, der das Wettbewerbsstreben aller hin zur Zusammenarbeit kanalisiert. Die Person an der Spitze der Innovation ist sozusagen die Bienenkönigin – sie hat die Aufgabe, motivierte Mitarbeitende mit guten Ideen zu finden, zu vernetzen und sie zu steuern, damit die Kreativität des Schwarms in die richtige Richtung geht.»

Im Rahmen seines Vortrages gab Peter Gloor einen Einblick in seine Forschung. So wird beispielsweise an seinem Institut am MIT in Boston und bei mehreren von ihm beratenen Unternehmen die zwischenmenschliche Kommunikation, basierend auf E-Mail, sozialen Medien und Face-to-face Interaktion, mit dem «Happimeter» verbessert: Diese Smartwatch-basierte App misst Stress und Glück von Einzelpersonen und verbessert so die Zusammenarbeit in Teams.

Inzwischen hat Peter Gloor mit seinem Team die Forschungen auf Tiere und sogar Pflanzen ausgeweitet: «Mimosen erkennen, wer an ihnen vorbei läuft und sogar, wie es der Person geht.» Und mit der von ihm entwickelten App «Galaxy Social Compass” – die auch für Privatpersonen zur Verfügung steht - kann nicht nur die Zusammenarbeit von Teams, sondern sogar die eigene Burnout-Gefährdung gemessen werden.


Prof. Dr. Peter A. Gloor ist Research Scientist am MIT (Massachusetts Institute of Technology) Center for Collective Intelligence, Gründer und Chief Creative Officer der sozialen Netzwerkanalyse-Software-Firma Galaxyadvisors AG, Buchautor und Honorarprofessor in Deutschland und China.


Sie haben den RhyTalk mit Prof. Gloor verpasst? Hier finden Sie die Aufnahme des Vortrages: 
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Am Montag, 24.8.2020 durften wir uns über den Besuch von Schülerinnen und Schülern der Oberstufe Grabs freuen, die sich im Rahmen der Berufswahltage bei RhySearch über mögliche Berufe im Forschungsumfeld informierten. Unsere Polymechanikerin Jasmin Zanolari und der Leiter des Bereiches Präzisionsfertigung, Thomas Liebrich, informierten über die bedeutende Rolle der Fertigungstechnik und ihre zentrale Rolle in der Herstellung von Produkten jeglicher Art – von Autos über Bekleidung, Tennisschläger bis hin zu Smartphones und Windkraftanlagen. Des Weiteren wurden interessante Aspekte der Berufswahl sowie Ausbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Besonders beeindruckt zeigten sich die Jugendlichen vom neuen 5-Achs-Bearbeitungszentrum "Micro HD" von KERN Microtechnik, mit dem Werkstücke aus verschiedensten Materialien, beispielsweise Hartmetalle, gehärtete Werkzeugstähle oder fräsbare Keramiken, bearbeitet werden können und das höchste Ansprüche bezüglich Genauigkeit und Produktivität erfüllt.

Als Erinnerung durften unsere jungen Besucher selbst einen Würfel aus Messing auf der "Micro HD" herstellen und mit nach Hause nehmen. 

Angewandte Forschung und Innovation liegen in unserer DNA. Auch im Jahr 2019 haben wir viele Zwischenschritte auf dem Weg hin zu unserem Ziel getan, ein national und international sichtbares Forschungsinstitut in unseren Schwerpunktbereichen Optische Beschichtung und Präzisionsfertigung zu werden. Höhepunkte waren neben der täglichen Forschungs- und Entwicklungsarbeit dass wir unsere Fachkonferenz Optical Coatings for Laser Applications (OCLA) bereits zum fünften Mal durchführen konnten, und erstmals mit einem Stand am Swiss Innovation Forum in Basel vertreten waren. Insgesamt waren wir auf 35 Veranstaltungen präsent, von denen wir fünf selbst und zwei weitere co-organisiert haben. Unsere Bereiche Optische Beschichtung und Präzisionsfertigung haben im Lauf des Jahres 2019 an 18 Projekten gearbeitet, konnten zwei neue Anlagen in Betrieb nehmen und weitere Investitionen vorbereiten. 

Das alles ist natürlich kein Selbstzweck, sondern geschieht im Kontext unseres Auftrags und unseres obersten Zieles: Wir wollen gemeinsam mit unseren Partnern aus der Industrie Innovationen entwickeln und umsetzen, mit denen sie nachhaltig wirtschaftlich erfolgreich sein können. Wie wir das 2019 genau getan haben lesen Sie in diesem Jahresbericht. Wir hoffen, dass Ihnen unsere Themenauswahl gefällt und wünsche Ihnen eine anregende Lektüre!

Geschäftsbericht 2019 (PDF)
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5 Jahre RhySearch - diese Jubiläumsfeier war letztes Jahr. Lesen Sie mehr über diesen wichtigen Meilenstein und die Aktivitäten unseres Forschungs- und Innovationszentrums im Geschäftsbericht 2018.

Der Bericht bietet Ihnen einen Einblick in einige spannende Projekte, an denen wir im vergangenen Jahr gearbeitet haben und sagt Ihnen, was die Höhepunkte für das RhySearch-Team waren und welche Herausforderungen es gemeistert hat. Ausserdem finden Sie in der Heftmitte einen Beitrag über Projekte, welche durch Innosuisse, die Schweizerische Agentur für Innovationsförderung gefördert wurden. Und selbstverständlich haben wir auch dieses Jahr wieder einige Stimmen unserer Partner aus Wirtschaft und Forschung für Sie eingefangen.

Viel Vergnügen beim Lesen!

Geschäftsbericht 2018 (PDF)
Bestellung gedrucktes Exemplar

Der "RhyTalk - Wissen über Mittag" fand zum 10. Mal statt. Fürs kleine Jubiläum konnte der Referent, Philipp Schmid, Leiter der Einheit "Robotik & Machine Learning" am CSEM in Alpnach gewonnen werden. An diesem RhyTalk vom 27. Juni erfuhren die Teilnehmenden von dem ausgewiesenen Experten die Grundlagen von Predictive Maintenance und Deep Learning. Philipp Schmid erläuterte an verschiedenen Beispielen anschaulich den Nutzen dieser aufkommenden Technologien.

RhyTalk wird als Veranstaltungsserie 3-4 mal jährlich durchgeführt; jeweils über Mittag zu Gast bei einem regionalen Unternehmen. Der Startschuss zum RhyTalk fiel am 20. Juni 2016 bei Leica Geosystems AG in Heerbrugg.

Der Anlass fand in Teufen in den modernen Räumlichkeiten des Sponsors NUM AG statt.

Medienmitteilung des RhyTalk.

Über 100 Teilnehmende teilten ihr Wissen über Beschichtung für Hochleistungslaseranwendungen und deren Anwendungen am fünften internationalen Symposium OCLA vom 11. April in Buchs.

Das Symposium „Optical Coatings for Laser Applications - OCLA“ wurde wieder von RhySearch in Zusammenarbeit mit der NTB, dem Verein Swissphotonics und der Europäischen Optischen Gesellschaft EOS ausgerichtet.

Weitere Angaben zum Anlass Optical Coatings for Laser Applications - OCLA

Medienmitteilung

Für ein Projekt der Universität Bern durfte RhySearch Substrate beschichten. Diese sind Teil eines Messinstruments, welches die European Space Agency (ESA) im Jahr 2022 auf dem Weg zum Jupiter schicken wird, um 2030 mehrere Messungen dort durchzuführen. Für den Jupiter-Eismond-Erkunder (Jupiter Icy Moon Explorer "JUICE") sind Berner Physiker auf Mission zu den Jupiter-Monden. Der Partner vom RhySearch war das Center for Space and Habitability der Uni Bern.

An Bord der JUICE Mission werden mehrere Messgeräte sein. Die Beschichtung von RhySearch wird im Messinstrument "Particle Environment Package" (PEP) eingesetzt, welches die Zusammensetzung der Exosphäre des Jupiters und seiner Monde mit hoher Genauigkeit messen soll.

Es kommt nicht alle Tage vor, dass RhySearch für eine solche spezielle Anwendung beschichtet. Daher ist die Freude gross, an diesem Projekt mitgewirkt zu haben.

 

Die Schweizerische Gesellschaft für Technologietransfer swiTT berichtet in ihrem Jahresbericht auch über das LIDT-Projekt von RhySearch und seinen Partnern.

Lesen Sie den Artikel (Seite 6) oder den swiTT Jahresbericht.

Die Swiss Technology Transfer Association (swiTT) verbindet aktive Technologietransferverantwortliche in Bildungs- und Forschungsinstitutionen, wie Universitäten oder Spitäler, und private not-for-profit Forschungsorganisationen.

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