Für unsere Unternehmen ist RhySearch eine wichtige Drehscheibe für neue Technologien und Innovation.
Markus Probst,
Präsident AGV Sarganserland-Werdenberg
Prof. Dr. Martin Frank startete 2001 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Mathematik der TU Darmstadt. Er wechselte 2004 in die Arbeitsgruppe Technomathematik der TU Kaiserslautern, wo er 2005 seinen Doktortitel in Mathematik erlangte. Von 2009 bis 2017 war er Professor für Mathematik im Center for Computational Engineering Science an der RWTH Aachen University. Prof. Dr. Frank kann auf zahlreiche Publikationen in namhaften Journals zurückblicken.
Er ist seit 2017 Direktor des Scientific Computing Center (SCC) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Professor für Computational Science und Mathematical Methods im Fachbereich Mathematik des KIT. Seit 2021 ist er wissenschaftlicher Sprecher der KIT Graduate School on Computational and Data Science.
Prof. Dr. Martin Frank / KIT
Was hat Sie dazu bewogen, Teil des Wissenschaftlichen Beirats unseres Forschungszentrums zu werden?
Es ist wichtig, dass öffentlich geförderte Forschungs- und Bildungseinrichtungen mit Unternehmen zusammenarbeiten. Einerseits, damit das Wissen nicht im Elfenbeinturm bleibt, sondern in der Gesellschaft ankommt; andererseits, dass sich die Wissenschaft mit jenen Fragen beschäftigt, die für die Gesellschaft und Industrie wichtig sind. RhySearch ist für mich deswegen eine spannende Institution, da sie an dieser Schnittstelle liegt. Besonders spannend finde ich die Arbeiten im Digital Innovation Lab, die mir thematisch am nächsten liegen. Großartig finde ich auch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Rheintal.
Wie sehen Sie Ihre Rolle bei der strategischen Weiterentwicklung von RhySearch? Welche Ziele möchten Sie als Teil des wiss. Beirats von RhySearch erreichen? Wo möchten Sie Ihre Prioritäten legen?
Die bisherige Arbeit im Wissenschaftlichen Beirat habe ich als einen regen Austausch erlebt. Ich kann Erfahrungen und Einschätzungen einbringen, lerne aber auch dazu. Ich sehe mich hauptsächlich verantwortlich für die Beratung des Digital Innovation Labs, dem jüngsten der Geschäftsfelder, und es wird spannend zu sehen sein, wie sich dieses methodische Querschnittsthema mit den anderen beiden Kompetenzfeldern ergänzen wird.
Welche Trends und Entwicklungen sind für RhySearch in Zukunft relevant? Welche Themenfelder sehen Sie als besonders spannend an? Wie können diese als Chancen genutzt werden?
Ich freue mich sehr, dass RhySearch nun ein Technologiekompetenzzentrum von nationaler Bedeutung ist! Für den spannendsten Trend halte ich (wieder bedingt durch meine eigene Arbeit) die Künstliche Intelligenz bzw. als Überthema die Digitalisierung. Es wird spannend zu sehen sein, welche Bereiche dadurch beeinflusst werden. Viel interessanter ist aber vielleicht die Frage, welche Bereiche «analog» bleiben werden, d.h. durch Menschen mit eigenem Know-How bearbeitet werden, und nicht durch Maschinen. Ich denke, dass einige hochspezialisierte Arbeitsfelder von RhySearch in diese Kategorie fallen, und auch dieser sollte man sich bewusst werden.
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